Bänke

Harlingerode PUR betreibt und pflegt mehrere Bänke in der Harlingeröder Feldmark. Wir stellen unsere Bänke und einige ihrer Rahmendaten hier kurz vor.

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Bank "Brockenblick" / Am Langenkamp

Die Bank "Brockenblick" befindet sich an der Hurlallee, dem Weg zwischen der Worthstraße im Süden und der alten Halberstädter Heerstraße im Norden. Ihr augenscheinlichstes Merkmal ist der spektakuläre Blick auf den Brockengipfel, der nur etwas weniger als 15 Kilometer Luftlinie von der Bank entfernt liegt, jedoch einen Höhenunterschied von rund 950 Metern zum Standort hat. Somit ergibt sich ein ungewohnt naher Blick auf den Brocken, der bei kleineren Entfernungen oft durch die Berge des Harzes verdeckt wird.

Das Feld, an dem die Bank liegt, heißt Langenkamp. Die Hurlallee ist eine von Inlineskatern geschätzte Strecke. Jedoch ist hier hervorzuheben, dass der Weg der Feldmarkinteressentschaft Harlingerode gehört und von daher um Rücksichtnahme gegenüber landwirtschaftlichen Fahrzeugen gebeten wird. Hinter der Bank verläuft der Hurlebach nach Vienenburg.

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Bank "Hüttenblick" / Am Stübbeberg

Auch hier ist der Name selbstredend: Diese Bank bietet einen direkten Blick auf die Industrielandschaft der einstigen Zinkhütte Harlingerode und ihrer Deponien im Kalten Feld, im Vordergrund insbesondere der "Deponie für Prozessrückstände". 

Die Bank liegt auf dem Stübbeberg, einer Anhöhe am Rande des Okertals. Der Weg, an dem diese Bank liegt, heißt Mühlenweg und war in dunkler Vergangenheit der Weg von Arbeitern aus Harlingerode zum Steinfeld in Okertal mit seinen Mühlen an der Oker. Unweit rechts neben der Bank verläuft der Lochtensche Stieg. Dieser verband in weiter Vergangenheit Unteroker mit der Alten Halberstädter Heerstraße (oder auch einfach "Alte Straße"), dessen Alter mit vermutlich weit über 1.000 Jahren legendär ist und einst Teil einer bedeutenden Verbindung von Goslar nach Halberstadt war. Der Namensbestandteil "Lochten-" bezieht sich auf Lochtum, das über die Heerstraße aus Oker geradlinig erreicht werden konnte.

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Bank "Worthstraße"

Die Bank zeichnet sich durch ihre direkte Lage am Hurlebach aus, der etwa einen Kilometer südlich auf dem Gelände der ehemaligen Grube Hansa entspringt. Die "Worth" ist eine leichte Anhöhe, an welcher der Hurlebach vorbeifließt. Der an der Bank liegende Weg ist eine beliebte Radstrecke in Richtung Vienenburg, obwohl die Feldwege offiziell wie auch die Hurlallee zur Feldmarkinteressentschaft Harlingerode gehören und für diesen Zweck nicht ausgewiesen sind.

Der Stein "Flurbereinigung Harlingerode 1977 - 1983" erinnert an die Flurbereinigung, die im Rahmen des Baus der vierspurigen Bundesstraße 6 durchgeführt wurde und für eine deutlich gleichmäßigere Grundstücksverteilung von Ackerflächen sorgte.

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Bänke "Sportplatzblick" / Auf der Bruchreihe

Beide Bänke bieten einen guten Blick auf einen Teil der Anlagen des Leichtathletikzentrums Harlingerode. Das Feld, auf welches die Bänke gerichtet sind, heißt Köterfeld. Der Name hat aber nichts mit unartigen Hunden zu tun, sondern damit, dass in weiter Vergangenheit dieses Feld zwischen mehreren bäuerlichen Siedlern ("Kotsassen") aufgeteilt wurde.

Die Bruchreihe ist ein unterirdischer Bach, der im Neubaugebiet "Vor dem Bruche" entspringt und unter dem asphaltierten Weg, der unter alten Harlingerödern scherzhaft "Messeschnellweg" genannt wird, bis zur Worthstraße führt und dort in den Hurlebach mündet. "Bruch" ist ein altes Wort für "Sumpf" und wird wie das Wort "Buch" mit langem u ausgesprochen. "Reihe" kommt von "Riede" und ist ein niederdeutsches Wort für Bach. Der dazugehörige Dialekt ist quasi ausgestorben. Der Weg selbst ist erst Anfang der 1970er-Jahre entstanden, vorher verlief der Bach hier offen in der Landschaft.

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