Kaltes Feld 11. November 2021

Umwelt und Gesundheit in Harlingerode

 

 

 

 

Seit dem frühen Mittelalter ist in der Harlingeröder Feldmark Metallverarbeitung nachgewiesen. Waren es anfangs nur kleine, lokale Schmelzbetriebe an der Oker, die sich am Nordwestrand der Harlingeröder Feldmark (unter anderem dem Galm, heute Landstrich zwischen Oker und L 518 südlich der B 6 im Steinfeld) ansiedelten, erwuchs der Flecken Oker ab dem 16. Jahrhundert mit der Vorläuferin der späteren Bleihütte Oker zu einem Emittenten von Schwermetallen.

 

Der Gipfel dieser Industriegeschichte war die Gründung der Zinkhütte Harlingerode in den 1930er-Jahren als Teil des Rammelsbergprojekts, durch das die Bestrebungen der Nationalsozialisten nach Unabhängigkeit in der Rohstoffversorgung vom Ausland unterstützt werden sollten. In den 1950er-Jahren war die Zinkhütte Harlingerode eine der größten inländischen Zinkproduzenten der Bundesrepublik Deutschland und beschaffte der damaligen Gemeinde wirtschaftlichen Wohlstand.

Für heutige Verhältnisse geschah in Harlingerode aber eine hammerharte Umweltkatastrophe: Wald entlaubte, 

Info zur Westumgehung Harlingerode

Wollen Sie mehr über die Geschichte zur Westumgehung erfahren? Lesen Sie unsere Chronologie hierzu.

Möglicher Verlauf der neuen Ortsumgehung, basierend auf den Bebauungsplan von 2002. Karte: OpenStreetMap